Historisches

1250
Wahrscheinlich erste Besiedlung von Hohndorfer Flur.

1460
Ortsname „Hoendorff“ erstmalig im Terminierbuch der Zwickauer Franziskanermönche

1493
waren bereits 18 Bauernhöfe namentlich benannt

bis 1550
siedelten sich 14 Gartenhäuser an. Sie nutzten in der Hauptsache Ländereien oberhalb des Dorfes und schufen aus unverhuften Waldgrundstücken nach und nach ansehnliche Felder und Weiden.

1542
Mit Rödlitz war Hohndorf bis 1542 kirchlich verbunden und wurde danach bis 1892 Filiale der Lichtensteiner Kirche.

1611
Hohndorf erhielt eine eigene “Erbschenke”. Sie stand dem heutigen “Weißen Lamm” gegenüber und brannte 1886 ab.

Um 1650
Das Dorf reichte nur bis zur heutigen Philipp-Müller-Straße.

Ab 1700
Gärtner und Häusler setzten sich auch am oberen und unteren Anger fest.

Ab 1740
Strumpfwirkerei fand rasch Verbreitung

1838
400 Einwohner zählte der Ort

1839
Bezug der 1.Schule im “Hoyerhäusel”

1854
64 Strumpfwirker wohnten im Ort

1860
Begradigung der Dorfstraße; das gewonnene Bauland wurde parzelliert und mit zweistöckigen Sechsfamilienhäusern bebaut

1871
Beginn des Steinkohlebergbaus in Hohndorf (Heleneschacht, Idaschacht, Vereinigtfeldschächte).

1877-1879
Starker Zuzug von Arbeitern (zum Teil Tschechen und Italiener) für den Bahn-und Brückenbau.

1886
Die alte Mühle wurde in eine Brauerei umgewandelt.Sie braute bis 1919 und war zuletzt Filiale der Stadtbrauerei Lichtenstein.

1873
Das Rathaus wurde als 2. Hohndorfer Schule umgebaut

1889
Rechtliche Trennung von Lichtenstein;
Hohndorf zählte 2025 Einwohner. Baubeginn für Kirche und neue Schule

1891
Übergabe der neuen Schule

1892
Einweihung einer neugotischen Hallenkirche.

1900
Am 22.Dezember erstrahlte zum ersten Mal die Straßenbeleuchtung vom niederen Ortsteil bis zum Leistner´schen Gasthaus “Zur Eisenbahn”

1901
Die Schule erhielt durch einen weiteren Anbau ihr heutiges Erscheinungsbild

1906
Die Häuser an der Lichtensteiner Straße am Stadtwald wurden errichtet.

1909
In Hohndorf lebten 5663 Einwohner

1910
Der Ort erhielt seine Wasserleitung

1913
01.09.1913 Besuch des Ortes durch den Sächsischen König Friedrich August II.