Wir machen aus Corona Kunst

Seit März erleben wir mit und durch Corona eine besondere und für viele sogar schwierige Zeit. Mitte März gab es den Shutdown und alles musste plötzlich anders organisiert werden. Das Leben war nicht mehr wie vorher und dennoch musste es irgendwie weitergehen. Diese Zeit bringt Gefühle hervor, die man kaum in Worte fassen kann. Gerade in solchen schwierigen und ungewissen Zeiten ist Kunst sehr wichtig. Über verschiedene Kanäle, wie Tanzen, Musizieren, Schreiben und Malen drücken Künstler ihre Gefühle und Erfahrungen aus. Beim Hören, Sehen und Lesen können wir daran teilhaben, mitfühlen und uns erinnern. Manchmal fühlen wir uns sogar verstanden und berührt von dem, was wir vom Künstler wahrnehmen. Er bringt vielleicht genau das zum Vorschein, was nicht greifbar scheint.

Mit Sicherheit haben sich auch Kinder über Corona und alles, was der Virus mit sich bringt, ihre eigenen Gedanken gemacht. Immerhin waren sie am meisten von den Einschränkungen betroffen. Aus diesem Grund haben wir in der Zeit, als sie zu Hause gelernt haben, unsere Grundschüler zu einem Malwettbewerb zum Thema „Wir machen aus Corona Kunst“ aufgerufen. Sie sollten ihre Gedanken und Gefühle zu dieser besonderen Situation durch ein Bild zum Ausdruck bringen. Bis zum 29. Mai haben wir insgesamt 19 eingereichte Kunstwerke in der Schule gesammelt und schließlich im ersten Stock unseres Schulhauses ausgestellt. Viele Bilder lassen die Einsamkeit durchblicken, die die Kinder ohne ihre Freunde und Spielkameraden empfunden haben, den Frust über gesperrte Spielplätze oder darüber, dass scheinbar alle nur noch mit Corona beschäftigt sind. Thema ist auch das Lernen in der Notbetreuung unter besonderen Auflagen und die variationsreiche Mund- und Nasenmaske.  

Dann waren die Schüler am Zug. Aus diesen Bildern haben sie ihre drei Lieblingsbilder gewählt – und die können sich sehen lassen. Wie im Flyer angekündigt, wurden die drei besten Künstlerinnen aus den Klassen 3 und 4 prämiert. Natürlich hätte die Preisverleihung unter normalen Umständen in einem gebührenden Rahmen in der Aula mit allen Schülern und Lehrern stattgefunden. Aus bekannten Gründen war dies leider nicht möglich. Frau Hausmann hat es sich dennoch nicht nehmen lassen, den drei Besten im Freien und im kleinen Kreis unter Einhaltung der Abstandsregel zu gratulieren und ein kleines Präsent von der Schule zu überreichen. Die Mädchen haben sich sichtlich gefreut und wir uns auch.

Vielen Dank an alle Künstler dieser Welt, die unser Innerstes nach außen bringen und staunen lassen.

E. Gaus-Schwarzien

… und plötzlich stand das Leben still

Mit gemischten Gefühlen vernahmen wir Mitte März die Nachricht, dass sächsische Schulen und Kindertagesstätten geschlossen werden und Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, notbetreut werden sollten. Zum einen war man irgendwie erleichtert, dass nun Maßnahmen ergriffen wurden, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Zum anderen mischte sich Unsicherheit mit der Sorge, dass sich unser gewohntes (Schul)Leben nun auf Dauer radikal verändern würde. Für den Moment zumindest stand plötzlich alles still. Vom Ministerium hieß es, es seien keine Ferien und Schülerinnen und Schüler müssten zu Hause lernen. Das bedeutete für Lehrer wie Schüler von jetzt auf gleich vom normalen Unterricht im Klassenzimmer auf eine für viele neue Form des Lehrens und Lernens umzustellen.

Zunächst bekamen die Kinder ihre Aufgabenpakete in analoger Form, dann entschieden wir uns, auf das digitale Format umzusteigen. Ist der Weg zum Lernenden so doch viel kürzer. Im passwortgeschützten Raum unserer Homepage können Schülerinnen und Schüler auf ihre Aufgaben und die entsprechenden Lösungen zugreifen. Verweise auf verschiedene kindgerechte Lernplattformen im Internet erweitern unser Repertoire an Übungsmöglichkeiten und bieten den Kindern ein wenig Abwechslung zum „einfachen“ Schreiben auf Papier. Familien, die keinen Anschluss an das Internet haben oder nicht drucken können, lassen wir die Materialien in gedruckter Form zukommen.

Es scheint fast so, als hätten wir die Aufgabe des Lehrens gänzlich in den häuslichen Bereich und damit an die Eltern abgegeben. Wir wissen sehr genau, was diese nun zu Hause leisten, zusätzlich zum Home-Office und oft neben der Betreuung weiterer Kinder. Sitzen wir doch alle im selben Boot. Doch wir Lehrerinnen sind noch da. Lediglich der Ort, wo und die Art, wie wir arbeiten haben sich geändert. So bereiten wir in Heimarbeit die Lernmaterialien so vor, dass sie von den Schülerinnen und Schülern möglichst eigenständig bearbeitet werden können. Für die ganz schnellen und hungrigen Kinder stehen auf der Homepage auch verschiedene Zusatzaufgaben bereit. Wir erstellen Lösungen für die Selbstkontrolle. Währenddessen wenden sich die eigenen Kinder mit ihren Nöten und Wünschen an uns, die wir nicht ignorieren können und wollen. Bei schwierigen Lehrgängen gibt es ausführliche Beschreibungen und Hinweise für die Eltern, die sie bei der Unterstützung ihrer Kinder anleiten sollen. Per E-Mail oder telefonisch helfen wir unseren Schülerinnen und Schülern, die Fragen oder Schwierigkeiten beim Lösen ihrer Aufgaben haben. Einige von den Kolleginnen halten in der Schule die Stellung und sichern die Notbetreuung ab. Dabei unterstützen sie ebenfalls die zu betreuenden Kinder beim Lernen.

Jede Klassen- und Fachlehrerin weiß, welche Eigenheiten ihre Schüler beim Lernen haben, wie sie im Unterricht darauf eingehen und wo sie unterstützen kann. In der jetzigen Situation ist es nicht immer möglich. Umso mehr haben sich die Kinder, die sich seit Wochen beim Lernen selbst organisieren und ihre Eltern, die ihnen dabei an unserer statt den Rücken stärken, ein dickes Lob verdient.

Wir schauen mit Bangen und Hoffen auf die Zeit danach und freuen uns darauf, wenn wir uns alle wieder gesund und munter zum Unterricht in der Schule wiedersehen. Dann kann das Leben wieder weitergehen.

E. Gaus-Schwarzien

Tag der offenen Tür der Ganztagsangebote am 17.01.2020

Nach Schulschluss haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Teil ihrer Freizeit bei den Ganztagsangeboten (GTA) an unserer Schule zu gestalten. Ziel dieser Angebote ist, dass die Kinder in einem nicht schulischen Gefüge  praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und dabei ihre sozialen Kompetenzen sowie ihre Werteorientierung weiterentwickeln und stärken,  während sie ihren Interessen nachgehen.

Auch in diesem Schuljahr bietet sich für die kleinen Interessenten ein vielfältiges Spektrum an Aktivitäten – es ist für jeden etwas dabei. Nicht zuletzt deshalb finden die GTA einen hohen Anklang. Um Eltern und Schülern sowie ihren Geschwistern die Gelegenheit zu geben, mal zu schauen, was die Kinder in diesen Angeboten machen und lernen können, öffnete zu Beginn dieses Jahres die Glück-Auf-Schule Hohndorf ihre Türen für den Tag der Ganztagsangebote. In der Schulaula konnten unsere Besucher einen Theaterauftritt der Theater-AG um Frau Drummer, die Tanz-AG von Frau Peschenz und Frau Schulz, die Bläser um Herrn Ludwig, die Flötenspieler von Frau Blum und die Klavierspieler von Herrn Kordaß erleben. Frische Waffeln und Donuts wurden in der Lehrküche der Lecker-kochen-AG um Frau Spitzner geschlemmt. Außerdem präsentierten sich der Tierpädagogische Kurs mit Frau Wölki, die Yoga-AG von Frau Rabe, die Jungen Schriftsteller um Frau Räder, die Kunst-AG um Frau Parthum sowie die Mathe-AG um Frau Etzel und Frau Parthum in ihren Räumen im Schulhaus. Frau Püschel stellte den Bibeltreff im Hort Saatkorn vor. In der Schulturnhalle betätigten sich die Jungen und Mädchen der Fußball- und Sport-und-Spiel-AG um Herrn Kalwis und Frau Weinhold sportlich. Das GTA Modellbahnbau öffnete seine Räume im Keller der Turnhalle für die Besucher. Herr Neubert, Leiter dieses GTA, erklärte sich bereit, uns seine Eindrücke von diesem Tag schriftlich festzuhalten:

„Die Mitwirkung am Tag der Ganztagsangebote mit unserem GTA-Projekt Modelleisenbahn war für unsere Selbsthilfegruppe im Aphasiker-Zentrum Südwestsachsen e.V., Sitz im Kreiskrankenhaus Stollberg, eine Selbstverständlichkeit.

In unseren Werkstatträumen durften die Besucher unsere fertigen und im Bau oder Sanierung befindlichen Modelleisenbahnanlagen in den Nenngrößen N, TT und H0 besichtigen. An den fertigen Anlagen durften auch alle Besucher, besonders die Kinder, an den Fahrreglern mal Lokführer sein und die Züge fahren lassen.

Im Vordergrund standen aber unsere Kinder aus der GTA-Gruppe Modelleisenbahn, die in wechselnder Standbetreuung mit berechtigtem Stolz zeigen konnten, was sie bisher bei uns gelernt und was sie im Modellbau so drauf haben.

Der Andrang der Besucher war manchmal so stark dass unsere Räume fast aus allen Nähten platzten. Viele Fragen blieben darum sicher unbeantwortet, aber wir sind doch jede Woche am Donnerstag von 14 bis mindestens 18 Uhr vor Ort, so dass jeder Interessent gern vorbeischauen kann.

Den Verkauf  von Kinderpunsch, Glühwein und Roster haben wir auf Anfrage der Schulleitung gern übernommen, der Reinerlös kommt zu 100% unserer GTA-Arbeit und damit den Kindern zu Gute.“

Auch wir waren überwältigt von dem hohen Besucheransturm am Tag der Ganztagsangebote und danken an dieser Stelle allen Beteiligten für ihr unerschütterliches Engagement und für ihr Interesse, den Kindern praktisches Wissen zu vermitteln und tolle Erfahrungen zu bescheren. Ein besonderer Dank gilt Herrn Neubert für seinen kulinarischen und schließlich schriftlichen Beitrag.

E. Gaus-Schwarzien

Bei Rot bleib‘ ich stehen, bei Grün kann ich gehen

Wir freuten uns, auch in diesem Schuljahr den ADAC mit dem Programm „Aufgepasst mit ADACUS“, wieder bei uns in der GLÜCK-AUF-SCHULE in Hohndorf begrüßen zu dürfen. An diesem aufregenden Tag durften nicht nur unsere Erstklässler teilnehmen und lernen: Auch die Vorschüler der Kindertagesstätten Saatkorn und Rappelkiste hatten die Möglichkeit, mehr über den Straßenverkehr zu erfahren. Den Kindern wurden spielerisch die Regeln auf der Straße gezeigt. Großes Thema war, wie man sich richtig an einer Fußgängerampel verhält, was es für Teilnehmer im Straßenverkehr gibt und wie man sich richtig kleiden muss, um auch von anderen gesehen zu werden. Zur Freude der Erzieher und Lehrer, wussten die kleinen Verkehrsteilnehmer schon eine Menge über die genannten Dinge.

Natürlich kam die Bewegung an diesem Tag auch nicht zu kurz. Neben ein paar Auflockerungsübungen mussten unsere Kleinen selbst zeigen, was sie schon wissen und gelernt haben. In der Mitte des Raumes war eine kleine Straße sowie eine Fußgänger- und Autoampel aufgebaut. Durch die Moderatorin Sandra vom ADAC bekam jedes Kind eine bestimmte Rolle zugeteilt, sodass zum Beispiel Oma und Opa mit ihren Enkeln bei uns auf der Straße unterwegs waren. Die wichtigen Helfer wie Feuerwehrauto, Polizeiauto und Krankenwagen durften natürlich auch nicht fehlen. Und nun wurde es ernst. Jedes Kind stand an der Ampel, welche für seine Rolle bestimmt war – die Großeltern mit ihren Enkeln an der Fußgängerampel und die Autos an der Ampel auf der Straße. Am Anfang waren die Kinder noch etwas zurückhaltend. Nach ein paar Durchgängen lief der Verkehr jedoch fließend. Alle waren sehr konzentriert und versuchten, die Regeln anzuwenden, die sie kurz zuvor gelernt hatten. Bevor die Fußgänger die grüne Fußgängerampel überqueren durften, mussten sie vorher nach links, nach rechts und wieder nach links schauen, um unaufmerksame Autofahrer zu sehen.

Zurückblickend lässt sich sagen, dass die jungen Verkehrsteilnehmer nach diesem Präventionsprogramm ein sichereres Verhalten im Straßenverkehr zeigten. Die Kinder haben gelernt, dass sie dort immer für sich selbst verantwortlich sind und aufmerksam das Geschehen in ihrer Umwelt beobachten müssen.

Als Erinnerung an diesen Tag, haben die Schüler aus der ersten Klasse eine Urkunde bekommen.

Ich möchte mich im Namen der Schule bei unserer Moderatorin Sandra und dem ADAC bedanken, dass sie den Kindern helfen, sicherer durch den Straßenverkehr zu kommen.

Michelle Spitzner

Der Staffelwettbewerb der Klassenstufe 4

Am 25.11.2019  war es wieder soweit und der diesjährige Staffelwettbewerb zum Sporttag mit den Grundschulen fand in Lichtenstein statt. Dazu beteiligten sich die jeweiligen 4. Klassen aus den Grundschulen in der Umgebung. Organisiert wurde dieser vom „Prof. Dr. Max Schneider“ Gymnasium und der Heinrich-von-Kleist-Oberschule aus Lichtenstein. Für uns waren die Erwartungen hoch angesetzt, da es um den Sieg und demzufolge um die Verteidigung des Pokals ging. Die Organisatoren kümmerten sich um die Abholung, als auch um die Heimbringung der Sportlerinnen und Sportler. Nach der Begrüßung und einer kurzen Erwärmung ging es an den Staffellauf. Hier war beispielsweise viel Geschick im Floorball spielen und beim Ballprellen. Auch das Balancieren mit einem Tischtennisball war gefragt. Sicherlich führten wir alle Übungen mit viel Spaß aber auch entsprechend genau, fair und ordentlich aus.  Aber leider waren wir nicht schnell genug, um den Pokal wieder an unsere GLÜCK-AUF-SCHULE Grundschule Hohndorf zu holen. Nach dem Staffellauf ging es in die Einzelwertung und wir konnten unser sportliches Talent im Seilspringen, Klettern, Torwandschießen, Tischtennis, Basketball, Volleyball, Floorball und Dreisprung zeigen. An jeder Station gab es Punkte, die in die Einzelwertung eingingen. Die Betreuer der Stationen und extra für uns zugedachte Betreuer der Klasse 10 standen mit Rat und Tat und großer Hilfe zur Seite. Der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz.

Als alle Sportler und Sportlerinnen an den Stationen fertig waren, wurden zügig die Ergebnisse ermittelt und die Sieger in einer Siegerehrung gewürdigt. Jeder Teilnehmer erhielt noch ein kleines Präsent, so dass dieser Tag uns noch länger in Erinnerung verbleibt.

Auch wenn wir den Sieg nicht mit in die Schule nehmen konnten, hat uns dieser Wettkampf als Klasse und Gemeinschaft noch enger zusammenrücken lassen. Wir übergeben nun der jetzigen Klassenstufe 3 den Staffelstab und hoffen auf einen Sieg im nächsten Jahr.

Wir möchten auch noch einmal unseren Dank an die Firma Scheibner, den Organisatoren der beiden Schulen und den fleißigen Helfern ausdrücken, die mit großer Mühe und Engagement am Gelingen dieser Sportveranstaltung gewirkt haben.

Die Klasse 4 und die Klassenlehrerin Frau Drummer der GLÜCK-AUF-SCHULE Grundschule Hohndorf

Frau Harte 

Streitschlichter-Workshop in Töpelwinkel

Im Rahmen unseres Projektes „Kinder lösen Konflikte selbst“ durften am 21. November und 22. November sechs ausgewählte Schüler unserer Schule aus den Klassen 3 und 4 zum Streitschlichter- Workshop nach Töpelwinkel fahren. Die Kids hatten schon eine Menge Vorwissen und kannten den Ablauf einer Streitschlichtung. Im Workshop konnten wir uns mit Schülern anderer Schulen über unsere bisherigen Erfahrungen austauschen und lernten eine Menge zum Thema Gefühle oder zum richtigen Zuhören. Mit den Kids aus den anderen Schulen haben wir uns sofort gut verstanden. Bei vielen Spielen und bei der Pyjamaparty am Abend lernte man sich noch besser kennen. Frau Heinig und Frau Störel leiteten die Workshops und hatten tolle Spielideen.

Unsere Streithelfer sollen nun natürlich auch weiter im Schulalltag zum Einsatz kommen. Auf meine Nachfrage hin, ob sie denn diese Woche schon Streit schlichten konnten, antwortete ein Kind ganz traurig, dass es diese Woche leider noch keinen Streit gab. Das ist gut so, wird aber im Schulalltag wohl nicht immer so bleiben. Das macht aber gar nichts, denn wenn wir Konflikte friedlich lösen, können wir Demokratie üben, und unsere Persönlichkeit kann sich entwickeln.

Frau Hoffmann

Unter der Linde…

… ist es meist angenehm schattig an heißen sonnigen Tagen. Den Kindern, Lehrern und Erziehern bot die alte Linde noch vor einigen Jahren auf dem Schulhof der Hohndorfer Grundschule Schutz. Nachdem diese aus Sicherheitsgründen entfernt werden musste, ist nun leider auch ihre Nachfolgerin, die junge Linde den letzten beiden heißen und ungewohnt trockenen Sommern zum Opfer gefallen. Alle Bemühungen der Schüler, die Linde ausreichend zu wässern und zu erhalten, nützten nichts. Nachdem monatelang nun der Platz auf dem Schulhof mahnend leer stand, haben wir endlich am 18. November 2019 eine neue Linde bekommen. Feierlich haben wir sie mit unseren Schülern und dem Bürgermeister willkommen geheißen. Nachdem Herr Groschwitz und Frau Hausmann den jungen Baum eingeweiht und seinen unverzichtbaren Nutzen für Mensch und Tier hervorgehoben haben, füllten einige Schüler Erde in die Pflanzgrube und wässerten sie großzügig. Ein riesen Spaß mit Symbolcharakter. Nun drücken wir alle fest die Daumen, dass dieser Baum gut anwächst, und in ein paar Jahren den auf dem Schulhof spielenden Kindern einen natürlichen Sonnenschutz bieten und den ein oder anderen kindlichen Kummer „lindern“ kann.

Die Grundschule dankt ganz herzlich der Gemeinde Hohndorf für das Stiften des uns so wichtigen Baumes!

E. Gaus-Schwarzien

Sportveranstaltung „Risiko raus“

Am 12. November 2019 startete in der Turnhalle am Lamm die Sportveranstaltung „Risiko raus“. Diese Veranstaltung der Unfallkasse Sachsen ist nun schon zu einer Tradition geworden.
Vier Schulen kämpften dieses Jahr bei verschiedenen Staffelspielen um den Sieg. Unsere Schulmannschaft mit 13 Schülern aus den Klassen 2, 3 und 4 gaben ihr Bestes. Aber es lief an diesen Tag nicht alles so rund, wie wir es uns gewünscht hätten. Und so büßten wir durch einige Unachtsamkeiten, Konzentrationsschwierigkeiten und fehlende Schnelligkeit viele Punkte ein. Am Ende reichte es dann eben nur für den 4. Platz. Die Enttäuschung war groß, aber im nächsten Jahr können wir es besser machen und wieder richtig durch-starten….

Ein großes Dankeschön möchte ich unserem Hausmeister Herrn Georgie, den Helfern Magdalena und Linda aus der 4. Klasse sowie den Muttis Frau Schuster, Frau Franke und Frau Steinert sagen, die uns beim Auf-, Um- und Abbau in der Turnhalle unterstützt haben.

Frau Mattern

Musikalischer Herbstwandertag

Es war ein Bilderbuch-Herbsttag, der 6. November dieses Jahres. Wie erwartet begann er mit Wind und Regen – eben typisch für den Herbst – und überraschte uns pünktlich zum Start der Wanderung nach Lichtenstein mit milderem Lüftchen und Sonne, die bis zum Ende des Wandertages anhielten. Da zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite: Das Laub raschelte unter den Füßen und die Sonne brachte das bunte Laub an den Bäumen zum Strahlen. Da strahlten auch die Gesichter unserer Schüler. Grund für die Wanderung war eine Einladung des Christlichen Glaubenszentrums Lichtenstein e. V. zum Konzert des Polizeiorchesters Sachsen. Gerne nahmen wir die Einladung an und bereuten es am Ende nicht.

Im Glaubenszentrum angekommen erwartete uns ein riesiger Saal mit unzähligen aufgeregten Kindern von verschiedenen Schulen der Umgebung und ein Orchester, dessen Mitglieder in schicker Uniform und mit blank geputzten Instrumenten ungeduldig darauf warteten, dass die Zuhörerschaft endlich Platz nahm und schwieg. Kindlich aufbereitet bot das Orchester schließlich eine Playlist aus der Walt-Disney-Schmiede mit sämtlichen berühmten Titelmelodien, die die Schüler buchstäblich vom Hocker rissen. Am Ende ist es niemandem gelungen, still da zu sitzen. Alles war in Bewegung. Alle Gesichter strahlten. Besonders als die Schüler selbst einige Instrumente an die Hand bekamen und mit dem Orchester musizieren und tanzen durften. Es war ein tolles Erlebnis, ein toller Herbsttag und ein toller Wandertag. Dafür sind wir dem Glaubenszentrum und dem Polizeiorchester Sachsen, aber auch dem Wetter unendlich dankbar und freuen uns auf eine Wiederholung.

E. Gaus-Schwarzien

Von der Rolle…

Einen etwas anderen Sportunterricht durften die Klassen 3 und 4 unserer Grundschule Ende September dieses Jahres erleben: Die Skate-Schule Dresden kam mitsamt Inline Skates, Helmen sowie Knie- und Ellenbogenschonern, die sich die Kinder ausleihen konnten, an die Glück-Auf-Schule. Ursprünglich auf dem Schulhof geplant, wurde die Aktivität aufgrund des Wetters in die Turnhalle verlegt. Dort hatten die Jungen und Mädchen jedoch nicht minder viel Spaß.

Den ungeübten kleinen Nachwuchsskatern zeigten die Trainer des Projektes Skate@School zunächst das Bremsen und sichere Sturztechniken, um Verletzungsrisiken gering zu halten. Die Kinder lernten auch Verhaltensregeln beim Inlineskaten, die für das Miteinander auf dem Platz sehr wichtig sind. Dann, beeindruckt von den Erwachsenen, die scheinbar mit Inlinern an ihren Füßen zur Welt gekommen sind, versuchten sie sich an ihren ersten „Schritten“ auf Rollen und meisterten schon nach kurzer Zeit einen Parcours. Wir zuschauende Lehrer waren wiederum beeindruckt vom starken Willen, vom Durchhaltevermögen und dem Ehrgeiz unserer Schüler, die oft stürzten, aber immer wieder aufstanden und unermüdlich weitermachten. Dabei strahlten sie bis über beide Ohren und zeigten Humor. Toll! Die Trainer versicherten, dass unsere Dritt- und Viertklässler am Ende des Tages eines mit Sicherheit gut können würden – nämlich das Aufstehen auf den Rollen. Gelassen zeigten sie einige Kunststücke auf ihren Inline Skates und forderten auch die Geübten unter den Schülern mit anspruchsvolleren Übungen.

Das Projekt brachte ein wenig Abwechslung in den Schulalltag. Man sah glückliche, lachende Kinder, die Spaß beim Inlineskaten hatten und Lust auf Wiederholung bekamen. Ziel erreicht.

Darum bedanken wir uns – auch im Namen der Kinder – bei den Trainern der Skate-Schule Dresden ganz herzlich für den tollen Tag. Wir freuen uns auf Wiederholung. Ein großer Dank ist auch an das Landesmat für Schule und Bildung auszusprechen, das dieses Projekt im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention mitfinanziert hat.

E. Gaus-Schwarzien